Der KSC gewinnt gegen den GBC 3:0, tut sich aber schwer

 

Das zweite Testspiel der Rückrundenvorbereitung wurde am Donnerstag, den 06.02.2014, gegen den Nachbarn Grünauer BC ausgetragen. Auf dem Buntzelberg hieß es nach 90 Minuten 3:0 für den favorisierten Berlin-Ligisten.

 

Auf die Siegerstraße kam der KSC durch ein „Quasi-Eigentor“ der Grünauer. Als dem letzte Mann der Hausherren der Ball versprang, störte ihn Stassen rechtzeitig und ließ auch dem Keeper keine Chance. So stand es bereits nach 5 Minuten 1:0. Auch in der Folge taten sich weitere Chancen für den KSC auf, als den Grünauer Kickern bei deren Aufbauspiel immer mal wieder der Ball abgeluchst werden konnte. Der KSC war vor allem mit seinen Sechsern Pohlmann und R. Lehmus präsent und störte früh. Stassen erlief nur kurze Zeit nach dem Führungstor fast ein weiteres Mal einen sehr knappen Rückpass der Abwehr Richtung GBC-Torwart. Linksaußen Paeschke hatte bei seiner Möglichkeit aus 16 Metern sogar das leere Tor vor sich, verzog jedoch. Es dauerte ein wenig bis auch der GBC Offensiv-Akzente setzte. Die Abwehrarbeit des KSC ließ bis dahin eigentlich kaum Wünsche offen. Thiedemann, Speck, Jakob und Walden machten kurzen Prozess, waren in der Luft und in den Zweikämpfen am Boden fast immer Sieger. Dreimal kam der GBC durch gutes Passspiel dann doch vor das Gehäuse von Keeper Kunze. Einmal schepperte der Ball an den Pfosten, das zweite Mal am Außennetz. Beim dritten Versuch konnte sich der Köpenicker Schlussmann mit einer guten Parade auszeichnen. Der KSC verlor in dieser Phase des Spiels aber eigentlich nur durch eigene Fehler in der Vorwärtsbewegung die Kontrolle. Stassen und „10er“ Hermstein harmonierten noch nicht im Interesse von Trainer Moschewitsch, der den beruflich bedingt abwesenden Trainer Schickgram vertrat. Zudem schlichen sich viele Flüchtigkeitsfehler und zu steile Pässe in das Aufbauspiel der Gäste ein. Chancen zum Ausbau der Führung hatte der KSC dennoch. Chr. Lehmus bleib zweimal in aussichtsreicher Situation erfoglos und der Kopfball von Bruder Robin striff nur knapp am Dreiangel vorbei.

 

Nach der Pause zentrierte sich das Spiel auf den Bereich zwischen Mittellinie und Strafraum der Grünauer. Zu langen Bällen gezwungen konnte der Gastgeber nicht mehr wie gewollt seinen Spielaufbau betreiben. Die KSC-Deckung war noch aufmerksamer als in den ersten 45 Minuten und ließ hinten nichts mehr zu. Daran änderten auch die Einwechselungen von Steinberg und Hofmeister nichts. Doch selber kam der KSC für eigene Ansprüche auch nicht oft genug in Torabschluss-Situationen. Immer wieder gerieten Pässe zu steil oder die Fahne des Assistenten stieg in die Höhe. Einmal gelang es dann doch, der oft zu schnappenden Abseitsfalle zu entgehen. Stassen, perfekt bedient von Pohlmann, netzte zum 2:0 ein. Weitere Chancen hatten Hermstein (knapp vorbei) und Chr. Lehmus. Doch zu oft versickerten gute Vorstöße des KSC in ineffektivem Klein-Klein vor dem Strafraum oder in misslungen Hereingaben von Außen. Das 3:0, ein Abstauber von Hermstein nach Pohlmann-Schuss, zeigte dann aber doch noch einmal, dass sich der KSC auch bei einem defensiv stehenden Gegner entscheidende Ideen entfalten und umsetzen kann. Mangels eigener Chancen des GBC im zweiten Durchgang lebte in der Partie keine Spannung mehr auf.


 

Gleich am kommenden Samstag geht es für den KSC zu den Tempelhofern vom SV Blau-Weiß zu einem weiteren Test. Anstoß ist um 14 Uhr.