Wichtiger Dreier gegen SC Staaken 

Um nicht doch noch in den Sumpf des Abstiegskampfes hineingezogen zu werden, war es heute (06.04.14) die Köpenicker Pflicht, sich gegen SC Staaken durchzusetzen.

Dabei fehlten den Wendenschlossern mit den verletzten Speck und Steinberg sowie Walden (Rot-Sperre) gleich drei Abwehrspieler, die noch am Vor-Wochenende in der Startelf waren. Trotz der dadurch notwendigen Umstellungen übernahm der Hausherr im heimischen Stadion und bei herrlichem Frühlingswetter von Beginn an das Zepter. Pohlmann in der Zentrale war immer wieder Dreh- und Angelpunkt im Aufbau- und Angriffspiel des KSC. Abwehrrecke Wolgast leitete mit langen Bällen ebenfalls Angriffe ein. Der mit diesen Pässen jeweils in die Tiefe geschickte Stassen vertändelte noch im ersten Versuch die Kugel. Seine zweite Chance nutzte der Stürmer dann zum 1:0. SC Staaken blieb ebenfalls hauptsächlich mit langen Bällen gefährlich, die meist für oder auf die Einzel-Spitze der Spandauer geschlagen wurden. Noch vor dem 1:0 hatte der Angreifer eine vielversprechende Chance, schoss Keeper Peka aber überhastet aus 16 Metern direkt in die Arme. Nach dem 1:0 hatte der KSC ein weiteres Mal Glück, als der Gegner, über rechtsaußen kommend, die Eingabe aus 3 Metern vor dem Tor noch daneben schoss. Pohlmann prüfte kurz vor der Halbzeit den Staakener Schlussmann mit einem Freistoß, der jedoch glänzend pariert wurde.

Zu Beginn der Zweiten Halbzeit drückte dann der KSC auf die Vorentscheidung, als eine anfängliche kleine Druckphase der Spandauer überstanden war. Stassen hätte diese Entscheidung besorgen können, verhedderte sich aber beim Keeper, an Stelle den mitgelaufenen Paeschke zu bedienen. Auch Brumm fand mit einem herrlichen Schuss von der linken Strafraumgrenze im Keeper seinen Meister. Als Chr. Lehmus' Tempo-Dribbling im 16er der Staakener nur mit einem Foul beendet werden konnte, war es Pohlmann vorbehalten, per trockenem Einschuss die Vorentscheidung zu markieren. Von Staaken kam jetzt nicht mehr viel. Ein Abschluss aus 10 Metern segelte noch einmal ziemlich knapp am langen Eck des KSC-Kastens vorbei. Ansonsten standen Wolgast, Kadur und der sehr gefällige weil zweikampfstarke Jacob sicher. Auch Reimann, der nach sehr langer Zeit mal wieder ein Kappe in der Ersten bekam, machte seine Sache als Aussenverteidiger ordentlich. 

Glücklich für den KSC fiel nur kurze Zeit nach dem 2:0 das 3:0. Ein zurückgespielter Ball auf den Gäste-Keeper wurde Opfer der teilweise holprigen Rasenverhältnisse im KSC-Stadion. Eine Bodenwelle überraschte den Keeper. Der Ball trullerte in die eigenen Maschen. Die letzten 20 Minuten waren gekennzeichnet von vielen Spielunterbrechungen. Die Teams taten ob der gefallenen Entscheidung in dieser Partie nur noch das nötigste. Stassen hätte nach Chr. Lehmus-Pass sogar noch das 4:0 machen können, scheiterte aber knapp.

Der KSC ist zurück in der Spur. Es bleibt weiterhin Luft nach oben, man zeigte aber die geforderte Reaktion nach dem schlechten Auftreten in Gatow.

Spiel: KSC - SC Staaken 3:0 H:(1:0);
Tore: 1:0 Stassen, 2:0 Pohlmann (FE), 3:0 (ET)