Offener Schlagabtausch endet unglücklich.

Im ersten Gruppenspiel des Lichtenberger Bezirksturnier, bei dem der KSC als Gast mitwirken darf, verlor das Team vom Trainergespann Schickgram/Moschewitsch knapp mit 2:3.

Die über 100 zahlenden Zuschauer sagen ein frisches und munteres Hin-und-Her an der Harnackstrasse. Den frischeren Beginn hatte eigentlich der KSC, doch nach 6min schloss Ex-KSCer Simm...erl einen Konter zur Führung der Lichtenberger ab. Doch der KSC steckte danach den Kopf nicht in den Sand. Zwar ließ Stürmer stassen zwei Riesen zum Ausgleich aus, doch in der 30.Minute ging der Ball dann doch durch ihn in die Maschen der Lichtenberger, nachdem Chr. Lehmus den Ball der Lichtenberger Abwehr abgeknöpft hatte. Doch auch die Lichtenberger hatten weitere hochkarätige Chancen, die meist durch blitzschnell vorgetragene Konter initiert wurden. Damit hatte der KSC, der fast ausnahmslos mit den Kickern des letzten Jahres antrat, seine liebe Müh und Not. Keeper Hamann rettete in drei Aktionen. Zwei weitere Male segelte der Ball ohne passenden Abnehmer durch den Köpenicker Strafraum. Die KSCer zeigten sich vor allem im Mittelfeld zweikampfstark. Vor allem Kayacillar gefiel mit seinen Vorstößen auf der linken Seite, hatte aber in seinen Aktionen meist keine Anspielstation.

Die zweite Halbzeit begann der Mitaufsteiger Sparta eigentlich agiler. Doch ehe Lichtenberg in der 72. Minute wieder in Führung ging, hatte sich das Kräfteverhältnis eigentlich wieder zu Gunsten der Köpenicker verschoben. Stassen scheiterte mit einem Kopfball haarscharf und vor allem nach Ecken war der KSC der Führung und ab der 72.Minute dem Ausgleich nah. Doch sowohl Wolgast als auch Hartung hatten im jeweiligen Strafraumgewühl nicht das nötige Glück. Die Mannen von der wendenschlossstrasse wollten sich aber nicht geschlagen geben, waren sie doch dem Gegner allemal ebenbürtig. Der einzige Neuzugang, der an diesem Tag zum Einsatz kam, war Brumm, dieser hätte seine Einwechselung gleich mit einer Bude krönen können, sein Schuss wurde jedoch pariert. Doch der Ausgleich fiel dennoch. 8 Minuten vor dem Ende gab es berechtigter Weise Strafstoß für den KSC, den Hartung denkbar knapp auf die richtige Seite des Pfosten platzierte, von wo aus der Ball in Netz raste. Aber die cleveren Spartaner zeigten nochmals ein Aufbäumen. In der vorletzten Minute köpften sie sich mit einer Kopie des Treffers, der zum 2:1 geführt hatte, zu den ersten Punkten in der Vorrunde dieses Turniers.

Schade, aber halb so schlimm. Der KSC hat in den verbleibenden drei Spielen noch Gelegenheit, mindestens zweiter Platz zu werden, um das Halbfinale des Turniers zu erreichen. Von hier aus übrigens gute Besserung an den Lichtenberger Schneider, der sich in einem Zweikampf am Sprunggelenk stark verletzt hat.