Die 1. Männer legen nach

 

Dem KSC gelang am Sonntag (13.04.14) der zehnte Saisonsieg auf eigenem Platz. Der Mitaufsteiger Nordberliner SC wurde mit einem auch in dieser Höhe verdienten 4:1 in die Schranken gewiesen.

 

Zu Beginn musste sich der Gastgeber allerdings erstmal umgucken. Noch gleich in der Anfangsphase nutzten die Reinickendorfer ein Fehler in der Köpenicker Vowärtsbewegung. Kunze wurde ausgespielt und es stand 0:1. Der NSC bot eine konzentrierte Anfangsphase. Vor allem der Abwehr standen die Abstiegskampf steckenden Reinickendorfer zunächst sicher. Erst allmählich wurde der KSC auch offensiv aktiv. Stassen hatten nach Pass von R. Lehmus die dickste Gelegenheit, sein zaghafter Schuss flog aber über das Gehäuse. Mit Fischer und Brumm auf den Außenbahnen erspielte sich der KSC im Lauf der ersten Halbzeit immer wieder Gelegenheiten. Vor allem die zweiten Bälle, die zuvor meist zu kurz vom Gast abgewehrt wurden, versprachen gute Gelegenheiten. Abschlussversuche von Paeschke, Pohlmann und Walden aus zweiter Reihe blieben aber hängen bzw. wurden im Keim erstickt. Erst als Brumm einen dieser zweiten Bälle kontrolliert auf Stassen brachte und dieser Pohlmann per Flanke bediente, durfte der KSC die Uhr auf 0 zurück stellen. Gleich danach hätte der Norberliner SC wieder aus einem Fehlpass der KSCer in der Vorwärtsbewegung Kapital schlagen können, der satte Schuss des NSC-Angreifers klatschte jedoch nur an den Innenpfosten. Erst dann bekamen Wolgast, Kadur, Walden und Jacob wieder Ruhe und Struktur in die Viererkette. Vorne hätte Stassen mit einem präziseren Pass auf Paeschke die Führung einleiten können, sein Anspiel war aber zu ungenau. So ging es mit 1:1 in die Kabinen zum Pausentee.

 

Die zweiten 45 Minuten gehörten dann fast uneingeschränkt dem KSC. Die entscheidenden Zweikämpfe im Mittelfeld gingen immer mehr an die Köpenicker, immer öfter kam der KSC mit seinen Vorstößen vor das gegnerische Gehäuse. Vorerst verstand es die Nordberliner Abwehr noch Großchancen zu verhindern. Doch als Kadur einen gut getimten Tiefenpass auf Stassen spielte und dieser direkt auf Pohlmann ablegte, schoss der „Wendenschlosser Pirlo“ sehenswert zum 2:1 ein. Es war eine verdiente Führung, denn die Reinickendorfer kamen ihrerseits nicht mehr zu Raum- und Spielanteil-Gewinnen. Der KSC hatte indes immer mehr Aufwind. Der eingewechselte Hermstein und Chr. Lehmus fädelten sich ebenfalls gut in die Offensivgestricke des KSC ein. Hermstein staube dann etwa eine Viertelstunde vor Schluss ein Brumm-Angriff zum 3:1, das Spiel war entschieden. In der Schlussminute kam der KSC sogar noch zu einem Elfmeter. Brumm netzte humorlos ein und stellte so den höchsten Saisonsieg des KSC sicher.

 

Eine ordentliche Leistung - auch wenn Anlaufschwierigkeiten zu überwinden waren. Der KSC bleibt zu Hause weiter eine Macht. Zu bestätigen ist dies überings gleich in 5 Tagen. Am Karfreitag kommt der in der Tabelle weiter vorne platzierte 1.FC Wilmersdorf an die Wendenschlossstraße.

 

Spiel: KSC – Nordberliner SC 4:1 H:(1:1) ;

 

Tore: 0:1, 1:1 Pohlmann, 2:1 Pohlmann, 3:1 Hermstein, 4:1 Brumm (FE)