Nichts zu holen in Waltersdorf

Auch im zweiten Test mussten die 1.Herren des KSC eine Niederlage einstecken. Am Ende stand gegen die eine Klasse höher angesiedelten Waltersdorfer 2:6.

Dabei fing der KSC an wie die Feuerwehr. Die fast ausschließlich aus den diesjährigen Neuzugängen bestehende KSC-Elf nutzte gleich den ersten Angriff zur Führung, als Stürmer Kain hervorragend Brumm bediente. Quasi im Gegenzug antworteten die eine bessere Spielanlage aufweisenden Brandenburger mit dem Ausgleichstor. In der Folge verlagerten sich die Spielanteile zu Gunsten von Waltersdorf. Bei den Treffern zum 2:1 und zum 3:1 war die Abwehr der Köpenicker überfordert. Die Waltersdorfer verwalteten sodann die Führung. Der KSC kam in den ersten 45 Minuten nur noch zu einer sehr guten Möglichkeit. Anton Fischer traute sich bei seinem Vorstoß keinen Abschluss zu. Ein Kopfballtor eines Brandenburger Abwehrrecken stellte den 4:1-Halbzeit her.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste aufgehört hatte. Der KSC mischte munter mit, doch die schnellen Strausberger stellten bei ihren Angriffen mit Kurzpassspiel und Tiefenpässe den KSC immer wieder vor große Probleme. Zwar kam der KSC durch Kain zu einem Anschlusstor. Der KSC hatte zudem weitere Möglichkeiten durch Konecny, Fischer, Kain und Hermstein. Der Heimsieg der Brandenburger geriet jedoch nie in Gefahr, denn bei den zahlreichen Chancen der Strausberger in Halbzeit zwei hätten mehr Treffer herausgeholt werden können, als die beiden Treffer zum 6:2-Endstand. Unter anderem traf der Oberligist zwei Mal die Querlatte.

Das Team, gerade die Neuzugänge müssen sich halt noch finden und miteinander einspielen - ein ganz normaler Prozess. So hielt sich die Enttäuschung des KSC-Trainerteams nach dem Abpfiff auch in Grenzen, obwohl man mit Waltersdorf zwar gegen einen sehr guten aber keineswegs übermächtigen Gegner eine Klatsche hinnehmen musste.

Spiel: Waltersdorf - KSC 6:2 H:(4:1)
Tore: 0:1 Brumm, 1:1, 2:1, 3:1, 4:1, 4:2 Kain, 5:2, 6:2