KSC-Nimbus gegen NSC gebrochen - 2:3 beim Mitaufsteiger

Nein, es war ein gebrauchter Tag der Köpenicker. Beim eigentlichen Lieblingsgegner (die letzten 5 Pflichtspiele gegen Nordberlin konnten allesamt gewonnen werden) verbuchte man die erste Saisonpleite.

Anfangs sah es eigentlich besser und gefährlicher aus, was der KSC am Sonntag, 18.8.13, in Heiligensee darbot. Stassen konnte bei seinem Dur...chbruch gerade noch nur gefoult werden. In weiteren Aktionen hatten Walden und Wolgast (Freistoss) gute einschussmöglichkeiten. Aber auch der NSC spielte sich zunehmend ein. Schnelle Bälle nach vorne brachten die KSC-Abwehr immer in Bredouille. Leider unterlief der KSC-Abwehr dazu ein schwerer Fehler im Spielaufbau, den die Reinickendorfer sofort in die Führung ummünzten. Dann kam es für den Gast knüppeldick. Nach guter Lehmus-Balleroberung und -weitergabe ließ Stassen den Riesen zum Ausgleich ungenutzt (Aussenpfosten). Nur wenig später führten zwei Angriffe innerhalb von 5 Minuten, bei denen sowohl Fortune mit dem NSC im Bunde als auch (aus KSC-Sicht) jeweils ein Handspiel im Spiel war, zu zwei weiteren Treffern gegen die ohnmächtigen KSCer. Einzig der Anschlusstreffer von Gleisinger durch Elfmeter, bei dessen vorangehenden Foul der NSC eigentlich mit einem Platzverweis bestraft hätte werden müssen, hielt in der Halbzeitpause die Hoffnung auf einen Köpenicker Punktgewinn aufrecht.

Nach der Pause stabilisierte sich die KSC-Defensive. Das Problem aber nun: Der KSC kam nicht mehr zu Grosschancen. Sowohl die vielen weiten Bälle von Speck in die Spitze als auch die meist über rechts, also über Chr. Lehmus (später Hartung), Pohlmann und Paeschke vorgetragenen Kurzpassserien führten nicht zu Abschlussaktionen bzw. finalen Pässen. Das Spiel wurde zunehmend ruppiger, die Nicklichkeiten häuften sich. Überhart (aus KSC-Sicht) dann der Platzverweis gegen Speck circa zehn Minuten vor Ende. Der NSC verwaltete die Führung gegen nun auch nicht mehr selbst an sich glaubende Südostberliner, die kurz vor Schluss durch S. Stassen noch zum 2:3 kamen. Danach passierte aber nichts mehr.

Ein Schwarzer Tag voller individueller Fehler der KSC-Kicker und vieler strittiger Schiri-Entscheidungen zu Ungunsten des KSC. Die cleveren Kicker aus Reinickendorf waren zudem in Halbzeit 1 eiskalt. Nun Mund abwichen, denn nächstes WE werden wieder Punkte geholt werden müssen.

Spiel: NSC - KSC 3:2 H:(3:1)
Tore: 1:0, 2:0, 3:0, 3:1 Gleisinger (FE), 3:2 Stassen