Großzügige Nachbarschaftsgeschenke

Und damit ist nicht Kasten Bier gemeint, den die Fortuna aus Biesdorf vor dem spiel am Sonntagvormittag (21.7.13) in die Kabine der Köpenicker gestellt hat.
Vielmehr war es das Einräumen von grosschancen in den folgenden 90minuten durch beide Teams und das mehrfache auslassen selbiger durch die jeweiligen angriffsformationen.

Der Anfang der Partie gehörte den b...iesdorfern. Der KSC kam nicht ins Spiel, Bälle versprangen und viele Pässe kamen nicht an. Biesdorf hatte zwei Riesen in den ersten zehn Minuten. Einmal tauchte der Stürmer nach klugen durchstecken seines Mitspielers frei vor KSC-Schlussmann Peka auf. Peka parierte. Wenig später ditschte der Ball aus linker Position an den aussenpfosten. Erst langsam kam der KSC in die Gänge. Dreh- und Angelpunkt war Pohlmann, der mit vielen ballkontakten und Seitenwechseln Löcher in die biesdorfer Formationen riss. Doch die außen brumm und troisch kamen zumeist nicht durch. Dann stellten sich aber durch lange Bälle auf stassen Chancen ein. Aber dieser vergab, teilweise auch selbstverstolpernd, drei gute Möglichkeiten. Nun war es ein Hin- und Her. Als brumm dann über Linksaußen eine Flanke nach Mass in den 16er Segeln ließ, köpfte stassen zur Führung ein. Weitere Vorstöße der Hellersdorfer konnten die sich langsam ins Spiel eingefuchste innenverteidigung Jacob/Kadur immer besser abwehren. Und auch die Aussenverteidiger gleisinger und Thiedemann stimmten ihre Aktionen nun besser mit den vorderleuten ab. Kurz vor der Pause vertändelte stassen abermals zwei Riesen, wobei er den Ball nicht an die besser postierten Chr. Lehmus bzw. Troisch abgab.

Nach der Pause hatte Biesdorf einen Hunderter zum Ausgleich, der Ball verpasste das Innenleben des KSC-Gehäuses knapp. Dann war wieder der KSC dran. Doch Chr. Lehmus wirkte bei seinem Solo bis vor das Tor zu eigensinnig. In der Folge hatte die Zentrale des KSC um R. Lehmus und pohlmann viele gute Bälle für stassen Parat. Der aber nutzte nur den feinen Pass von gleisinger zum Ausbau der KSC-Führung. Die biesdorfer verzweifelten. Hatten sie doch kurz davor eine weitere gute Chance. Und auch der Pfiff gegen einen biesdorfer Stürmer, der nachdem Zweikampf mit kadur durchgewesen wäre, war strittig. So hatte der KSC an diesem schönen Sommertag die Nase vorn. Nach drei weiteren Schüssen von pohlmann, stassen und Chr. Lehmus, bei dem sich der Fortuna-Schlussmann auszeichnen konnte, und dem Treffer der Gäste in der Nachspielzeit zum 1:2 pfiff der Schiri die Partie ab.

Spiel: KSC - Fortuna Biesdorf 2:1H:(1:0)
Tore: 1:0 und 2:0 Stassen, 2:1